Bericht uit de Rheinische Post

Gepubliceerd op: 2-2-2024

Nach Unfall in den Niederlanden
In Kleve festgenommen – mutmaßlicher Todesfahrer sitzt in Haft

Kleve · Ein 24-Jähriger steht im Verdacht, in den Niederlanden einen tödlichen Unfall verursacht zu haben. Ab März muss er sich dafür vor Gericht verantworten. Warum der Mann schon jetzt im Gefängnis sitzt.
Dieser Polizeieinsatz hatte Anfang September in Kleve für Aufsehen gesorgt: Ein 24-Jähriger, der in den Niederlanden einen tödlichen Unfall mitverursacht haben soll, wurde am Bahnhof von einem grenzüberschreitenden Polizeiteam festgenommen. Als der Pole von Polizisten angesprochen wurde, versuchte er zu Fuß zu fliehen. Unter anderem mit dem Einsatz von Pfefferspray konnten die Beamten den Mann fassen. Zu dem Team gehörten Kräfte der Bundespolizei, der Kreis Klever Polizei, der Polizei Doetinchem sowie der Marechaussee. Den Haftbefehl hatte die niederländische Staatsanwaltschaft erlassen.

Am Bahnhof wurde ein 23 JahreTödlicher Unfall – Verfolgungsjagd zu Fuß endet am Klever Bahnhof
Was war damals im Nachbarland geschehen? Der Unfall hatte sich auf der Straße Drieheuvelenweg zwischen ´s-Heerenberg und Zeddam ereignet. Ein 67-jähriger Mann und eine 62-jährige Frau saßen gemeinsam auf einem Motorrad, als sie von einem BMW mit deutschem Kennzeichen angefahren wurden. Der Mann erlag den Verletzungen des Sturzes, die Frau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Doch anstatt zu halten und zu helfen, setzten die Unfallverursacher die Fahrt fort.

Vor dem Unfall hatten sie sich bereits einer Kontrolle durch die Koninklijke Marechaussee entzogen. Einige Hundert Meter weiter auf der Straße ´s-Heerenbergseweg verlor der Fahrer jedoch die Kontrolle über sein Auto und kollidierte mit einem Baum. Die drei Fahrzeuginsassen setzten ihre Flucht zu Fuß fort, zwei von ihnen konnten wenig später von der niederländischen Polizei gefasst werden. Es handelte sich um einen 24 Jahre alten Mann aus Doetinchem sowie einen 28-Jährigen aus Litauen. Die Flucht des dritten Mannes, der aus Polen stammt, endete in der Kreisstadt.
Der Beschuldigte, der aus Sicht der Staatsanwaltschaft für den tödlichen Unfall in Lengel verantwortlich ist, wurde mittlerweile aus der Untersuchungshaft entlassen. Darauf hatte sein Anwalt gedrängt. Der 24-Jährige, der nicht im Besitz eines Führerscheins ist, kam aber nicht auf freien Fuß. Stattdessen muss er wegen einer Vorstrafe sechs Monate im Gefängnis verbringen. In der Gerichtsverhandlung, über die die niederländische Tageszeitung „De Gelderlander“ berichtet, sagte der Anwalt: „Der ganze Vorfall setzt ihm sehr zu.“


Bron: Rheinische Post

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